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Kamele versus Klimawandel (Ausland 2022, von Christian Bobst) - Swiss Press Award

Noolangeli Tukuyen Lekalkuli treibt ihre Kamele am Abend zurück nach Hause. Tagsüber können sie frei umherlaufen und sich von den Akazien ernähren. Noolangeli gehört zum Volk der Samburu, das eng mit den Massai verwandt ist. Die meisten Samburu leben noch sehr traditionell und haben die alten Bräuche kaum aufgegeben. Ihr Überleben hängt stark von ihren Kühen, Ziegen und Schafen ab. Ihre wichtigste Nahrungsquelle ist die Milch dieser Tiere. Als Folge des Klimawandels haben die Halbnomaden in den letzten Jahren jedoch sehr hohe Viehverluste durch Dürren erlitten.
Noolangeli Tukuyen Lekalkuli treibt ihre Kamele am Abend zurück nach Hause. Tagsüber können sie frei umherlaufen und sich von den Akazien ernähren. Noolangeli gehört zum Volk der Samburu, das eng mit den Massai verwandt ist. Die meisten Samburu leben noch sehr traditionell und haben die alten Bräuche kaum aufgegeben. Ihr Überleben hängt stark von ihren Kühen, Ziegen und Schafen ab. Ihre wichtigste Nahrungsquelle ist die Milch dieser Tiere. Als Folge des Klimawandels haben die Halbnomaden in den letzten Jahren jedoch sehr hohe Viehverluste durch Dürren erlitten.
Photo / Ausland
2022

Kamele versus Klimawandel

Christian Bobst

Die globale Erwärmung und ihre Folgen bedrohen die Ernährungssicherheit weltweit. Unter dem Druck des Klimawandels brechen die indigenen Halbnomaden im Norden Kenias mit einer ihrer ältesten Traditionen: Statt sich auf ihre großen Kuhherden zu verlassen, setzen sie nun auf Kamele, um lange Dürreperioden, Viehmangel und drohende Hungersnöte und Armut zu überwinden.

Biovision Magazin 68, Dezember 2021

Photo / Ausland
2022

Christian Bobst

Die globale Erwärmung und ihre Folgen bedrohen die Ernährungssicherheit weltweit. Unter dem Druck des Klimawandels brechen die indigenen Halbnomaden im Norden Kenias mit einer ihrer ältesten Traditionen: Statt sich auf ihre großen Kuhherden zu verlassen, setzen sie nun auf Kamele, um lange Dürreperioden, Viehmangel und drohende Hungersnöte und Armut zu überwinden.

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