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Yonoféré, Senegal (Schweizer Geschichten 2013, von Christian Bobst) - Swiss Press Award

Bild 1
Photo / Schweizer Geschichten
2013

Yonoféré, Senegal

Christian Bobst

Im Auftrag des Schweizer Hilfswerks HEKS reiste ich im April 2012 in die Ferlo Wüste in Senegal, um verschiedene Hilfsprojekte zu dokumentieren. Die Ferlo Wüste ist Teil der Sahel Zone und weist eine sehr spärliche Vegetation auf. Die Menschen leben grösstenteils von der Viehwirtschaft und wohnen in rudimentären Hütten. Wasser ist in dieser unwirtlichen Trockenzone überlebenswichtig und besonders während der Trockenzeit rar. Aus diesem Grund hat HEKS in der Gegend Bewässerungsprojekte mitfinanziert. So auch in Yonoféré, wo das Wasser mittels eines Bohrbrunnens aus grosser Tiefe gefördert wird. Diese Ortschaft besuchten wir am letzten Tag meiner Auftragsreise. Gegen Mittag sättigte sich der Himmel mit Sand aus der Sahara und tauchte die Landschaft in ein weiches, sepiafarbiges Licht. Die Atmosphäre hatte etwas surreales, die Menschen und deren Behausungen wirkten wie aus einer vergangenen Zeit, der Wasserturm wie riesiges ein Objekt aus einem Science-Fiction Film. Ich arbeitete den ganzen Nachmittag bei fast 50 Grad ohne Pause bis Sonnenuntergang, um diese magische Stimmung in einer Serie von gemäldeartig fotografierten Bildern einzufangen.

Die Südostschweiz am Sonntag

Photo / Schweizer Geschichten
2013

Christian Bobst

Im Auftrag des Schweizer Hilfswerks HEKS reiste ich im April 2012 in die Ferlo Wüste in Senegal, um verschiedene Hilfsprojekte zu dokumentieren. Die Ferlo Wüste ist Teil der Sahel Zone und weist eine sehr spärliche Vegetation auf. Die Menschen leben grösstenteils von der Viehwirtschaft und wohnen in rudimentären Hütten. Wasser ist in dieser unwirtlichen Trockenzone überlebenswichtig und besonders während der Trockenzeit rar. Aus diesem Grund hat HEKS in der Gegend Bewässerungsprojekte mitfinanziert. So auch in Yonoféré, wo das Wasser mittels eines Bohrbrunnens aus grosser Tiefe gefördert wird. Diese Ortschaft besuchten wir am letzten Tag meiner Auftragsreise. Gegen Mittag sättigte sich der Himmel mit Sand aus der Sahara und tauchte die Landschaft in ein weiches, sepiafarbiges Licht. Die Atmosphäre hatte etwas surreales, die Menschen und deren Behausungen wirkten wie aus einer vergangenen Zeit, der Wasserturm wie riesiges ein Objekt aus einem Science-Fiction Film. Ich arbeitete den ganzen Nachmittag bei fast 50 Grad ohne Pause bis Sonnenuntergang, um diese magische Stimmung in einer Serie von gemäldeartig fotografierten Bildern einzufangen.

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