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Terres-Kompromisse (Schweizer Geschichten 2012, von Matthieu Gafsou) - Swiss Press Award

See Genezareth (oder See Genezareth)
See Genezareth (oder See Genezareth)
Photo / Schweizer Geschichten
2012

Terres-Kompromisse

Matthieu Gafsou

Im Zentrum des israelisch-palästinensischen Konflikts steht die Frage des Territoriums und seiner Annexion in Form von Siedlungen. Obwohl ihre Existenz in den Medien vielfach thematisiert wird, sind diese Siedlungen – ebenso wie das israelische Territorium – wenig bekannt und rufen keine Bilder hervor. Während einer Reise zwischen Oktober und November 2010 warf der französisch-schweizerische Fotograf Matthieu Gafsou einen Blick auf diese oft wie Festungen erbauten Städte. Sein zugleich formaler und soziologischer, nicht militanter und leidenschaftsloser Blick zeichnet ein mehrdeutiges Porträt Israels und der Siedlungen und vermeidet die Falle eines allzu von ideologischen Positionen geprägten Diskurses. Von der Wüste bis zu den Weißen Festungen, vom Toten Meer bis nach Jerusalem tauchen uns seine Bilder in das Absurde ein und laden zum Nachdenken und Hinterfragen ein, fernab der Stereotypen, die üblicherweise zur Beschreibung der Region beitragen.

Du magazin

Photo / Schweizer Geschichten
2012

Matthieu Gafsou

Im Zentrum des israelisch-palästinensischen Konflikts steht die Frage des Territoriums und seiner Annexion in Form von Siedlungen. Obwohl ihre Existenz in den Medien vielfach thematisiert wird, sind diese Siedlungen – ebenso wie das israelische Territorium – wenig bekannt und rufen keine Bilder hervor. Während einer Reise zwischen Oktober und November 2010 warf der französisch-schweizerische Fotograf Matthieu Gafsou einen Blick auf diese oft wie Festungen erbauten Städte. Sein zugleich formaler und soziologischer, nicht militanter und leidenschaftsloser Blick zeichnet ein mehrdeutiges Porträt Israels und der Siedlungen und vermeidet die Falle eines allzu von ideologischen Positionen geprägten Diskurses. Von der Wüste bis zu den Weißen Festungen, vom Toten Meer bis nach Jerusalem tauchen uns seine Bilder in das Absurde ein und laden zum Nachdenken und Hinterfragen ein, fernab der Stereotypen, die üblicherweise zur Beschreibung der Region beitragen.

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