Rosengartenstraße 30 (Alltag und Umwelt 2011, von Pascal Mora) - Swiss Press Award
NZZ am Sonntag
Pascal Mora
Jeden Abend ab 21 Uhr öffnen sich an der Rosengartenstrasse 30 in Zürich die Türen den städtischen Notschlafstelle.
5 Franken kostet der Eintritt, eher ein symbolischer Betrag. Bett, Dusche, Suppe, Brot, Früchte und am Morgen
ein Frühstück sind inklusive. Die Mitarbeiter kennen ihre „Kundschaft“. Aus dem „Monitoringbericht Drogen
und Sucht 2010“ der Stadt Zürich geht hervor, das sich die Klientele der Notschlafstelle vorallem aus Personen mit
„zum Teil massiven psychischen Problemen“, „Personen mit Substanzabhängigkeiten (illegale Drogen)“ sowie „KurzaufenthalterInnen“
zusammensetzt. Durchschnittlich verbringt ein Klient 20 Tage im Jahr auf der Notschlafstelle.
Die nachfolgenden Bilder entstanden zwischen August und Oktober 2010 in der sogenannten „gemischten Abteilung“ wo
sich mehrheitlich Männer einfinden.
